RCI Regensburger Centrum| für Interventionelle Immunologie

Gründung

Das RCI Regensburger Centrum für Interventionelle Immunologie wurde 2010 als zentrale Einrichtung der Universität Regensburg gegründet, um darin alle universitären Forschungsbereiche zu bündeln, die an der Entwicklung neuer Immuntherapien arbeiten (u.a. Innere Medizin, Chirurgie).

Ziele

Ziel des RCI ist die Erforschung, Entwicklung und schnellere Anwendung verbesserter Therapieansätze gegen Krebs, Infektionen, Autoimmunerkrankungen sowie in der Organ- und Stammzelltransplantation. Dabei wird durch enge Vernetzung zwischen Universität und Universitätsklinikum mehr Forschungseffizienz möglich. Binnen sechs bis acht Jahren soll das RCI zu einem außeruniversitären Institut der Leibniz-Gemeinschaft ausgebaut werden.

Hintergrund

Die Entwicklung neuer Immuntherapien ist langwierig (mind. zehn Jahre), teuer und unterliegt strengen Anforderungen (gesetzliche Regelungen für klinische Studien, Reinraumlabore für die Herstellung usw.). Um diesen Anforderungen zu entsprechen, baute die Universität Regensburg eine hohe wissenschaftliche und medizinische Kompetenz in der Interventionellen Immunologie auf: international anerkannte Experten wurden nach Regensburg berufen, neue wissenschaftliche Arbeitsgruppen wurden gegründet, die Infrastruktur wurde ausgebaut (z.B. José-Carreras-Centrum für Somatische Zelltherapie). Das RCI wird nun dieses Wissen in Regensburg zum Wohl der Patienten langfristig und auf hohem Niveau weiterentwickeln. Am RCI wollen wir verstehen, mit welchen Mechanismen Immunzellen Tumoren, Autoimmunerkrankungen und Transplantatabstoßungen heilen. Dazu untersuchen wir die Funktionen und Interaktionen der verschiedenen Immunzellen und ihrer Botenstoffe und nutzen dieses Wissen zur Entwicklung moderner Medikamente gegen diese Erkrankungen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Herstellung von Zelltherapeutika und deren Erprobung in frühen klinischen Studien.

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